Drop-In-Ersatz für BASF Irganox MD 1024 zur Kabelisolierung
Effizienz der Chelatisierung von Spurenkupferionen bei Extrusionstemperaturen über 200°C
Eine effektive Metalldeaktivierung in Kupferkabelisolierung erfordert eine präzise Chelatisierung von Spurenkupferionen, die den Polymerabbau katalysieren. Unser Antioxidans 1024 dient als direkter Drop-in-Ersatz für BASF Irganox MD 1024, behält die identische Chelatisierungskinetik bei und optimiert gleichzeitig die Zuverlässigkeit der Lieferkette. Die N,N′-Bis(3,5-di-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)hydrazin-Struktur bietet eine robuste Koordination mit Kupferionen und verhindert oxidative Kettenspaltung in PE- und XLPE-Matrizen. Der Chelatisierungsmechanismus umfasst die Koordination von Kupferionen mit den Hydroxyl- und Hydrazin-Funktionsgruppen, wodurch stabile Komplexe gebildet werden, die das Metall aus der Polymermatrix abtrennen. Dies verhindert den Redox-Zyklus von Kupfer, der die Hydroperoxid-Zersetzung beschleunigt.
Feldtechnische Analysen zeigen ein kritisches Randverhalten während der Hochtemperaturextrusion. Wenn die Verarbeitungstemperaturen konstant über 205°C liegen und die Verweilzeiten nahe 4 Minuten betragen, kann die Hydrazinbindung thermischer Belastung ausgesetzt sein. Dies reduziert den Gehaltswert nicht signifikant, kann jedoch Spuren von niedermolekularen flüchtigen Stoffen erzeugen. In Hochspannungsisolationsanwendungen können diese flüchtigen Stoffe zur Bildung von Mikrohohlräumen beitragen oder
