Die Leber, ein lebenswichtiges Organ, das für zahlreiche Stoffwechselfunktionen verantwortlich ist, kann durch Krankheiten oder chirurgische Eingriffe erheblich beeinträchtigt werden. Eine genaue Beurteilung der Leberfunktion ist daher entscheidend für das Patientenmanagement, insbesondere im Kontext großer Leberoperationen oder der Intensivpflege. Indocyaningrün (ICG), ein fluoreszierender Farbstoff mit einer langen Geschichte medizinischer Anwendung, hat sich zu einem unschätzbaren Werkzeug für diesen Zweck entwickelt und bietet eine nicht-invasive und quantitative Methode zur Beurteilung der hepatischen Reserve und des Blutflusses.

Die Nützlichkeit von ICG bei der Beurteilung der Leberfunktion beruht auf seinen einzigartigen pharmakokinetischen Eigenschaften. Nach intravenöser Verabreichung bindet es schnell an Plasmaproteine und wird ausschließlich über die Leber durch biliäre Ausscheidung eliminiert. Dieser leberspezifische Clearance-Weg bedeutet, dass die Geschwindigkeit, mit der ICG aus dem Blutkreislauf verschwindet, direkt proportional zur funktionellen Kapazität der Leber ist. Der Farbstoff unterliegt keiner hepatischen Metabolisierung, was ihn zu einem außerordentlich zuverlässigen Marker für die Beurteilung der Lebergesundheit macht.

Klinisch werden zwei Schlüsselparameter aus der ICG-Kinetik verwendet: die Plasmadesintegrationsrate (PDR - Plasma Disappearance Rate) und die fraktionelle Retention nach 15 Minuten (R15 - Fractional Retention at 15 minutes). Eine schnellere PDR und ein niedrigerer R15 deuten im Allgemeinen auf eine gesunde und gut funktionierende Leber hin, die in der Lage ist, den Farbstoff effizient zu verarbeiten und auszuscheiden. Umgekehrt deuten eine langsamere PDR und ein höherer R15 auf eine beeinträchtigte Leberfunktion hin, was auf verschiedene Lebererkrankungen oder eine reduzierte hepatische Reserve nach einer Operation hindeuten kann.

Die präoperative Beurteilung der Leberfunktion mittels ICG ist für Patienten, die sich einer Leberresektion unterziehen, von entscheidender Bedeutung. Durch die Quantifizierung der funktionellen Reserve der Leber können Chirurgen das Risiko eines postoperativen Leberversagens vorhersagen, einer potenziell lebensbedrohlichen Komplikation. Studien haben gezeigt, dass Parameter wie ICG R15 eine Leberfunktionsstörung genau vorhersagen können, was Entscheidungen über das Ausmaß der Resektion leitet und hilft, geeignete Kandidaten für eine Operation auszuwählen. Diese prädiktive Fähigkeit erhöht die operative Sicherheit, insbesondere bei Patienten mit zugrunde liegenden Lebererkrankungen wie Zirrhose.

Über die präoperative Beurteilung hinaus findet ICG auch wertvolle intraoperative Anwendungen. Echtzeitmessungen der ICG-Clearance während der Hepatektomie können helfen, die Funktion des zukünftigen Leberrests abzuschätzen und sicherzustellen, dass eine ausreichende Menge an gesundem Parenchym erhalten bleibt, um den Patienten nach der Operation zu unterstützen. Darüber hinaus wird die ICG-verstärkte Fluoreszenzbildgebung zunehmend zur Visualisierung von Lebertumoren, zur Identifizierung ihrer Ränder und sogar zum Nachweis kleiner Oberflächenläsionen eingesetzt, die sonst übersehen werden könnten. Diese verbesserte Visualisierung hilft Chirurgen, präzisere Resektionen durchzuführen und die Ergebnisse zu verbessern.

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