Peptide & Bausteine

Carbetocinacetat

  • CAS-Nr.37025-55-1
  • QualitätIndustrie / Pharma
  • Verfügbarkeit● Auf Lager

Carbetocinacetat ist ein synthetisches uterotonisches Peptid für die geburtshilfliche Versorgung. Es dient der Prävention postpartaler Hämorrhagien durch Induktion anhaltender Uteruskontraktionen.

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Technische Produktdetails

Produktübersicht

Carbetocinacetat ist ein langwirksames synthetisches Analogon von Oxytocin. Es wurde für erhöhte Stabilität und verlängerte pharmakologische Aktivität entwickelt.

Als kritischer peptidbasierter pharmazeutischer Wirkstoff (API) nimmt es eine Schlüsselrolle in der modernen Geburtshilfe ein. Es reduziert effektiv das Risiko postpartaler Hämorrhagien, eine der führenden Ursachen für Müttersterblichkeit weltweit.

Im Gegensatz zu natürlichem Oxytocin zeigt Carbetocinacetat eine überlegene Resistenz gegen enzymatischen Abbau. Dies ermöglicht eine Einmaldosierung mit anhaltender therapeutischer Wirkung.

Spezifikationen

SummenformelC45H69N11O12S
Molmasse988.161 g/mol
Dichte1.2 ± 0.1 g/cm³
Siedepunkt1477.9 ± 65.0 °C at 760 mmHg
Flammpunkt847.6 ± 34.3 °C
Dampfdruck0.0 ± 0.3 mmHg at 25°C
Brechungsindex1.533
ErscheinungsbildWeißes bis cremefarbenes Pulver
Gehalt≥98.0%
LagerungKühl und belüftet lagern
Verpackung25 kg/Fass; Sonderverpackungen auf Anfrage erhältlich

Industrielle Anwendungen

Carbetocinacetat wird ausschließlich im Pharmasektor als fortschrittliches uterotonisches Agens eingesetzt.

Der Hauptanwendungsbereich liegt in der Prävention und Behandlung postpartaler Blutungen nach Kaiserschnitt oder vaginaler Entbindung.

Aufgrund seiner verlängerten Halbwertszeit und hohen Rezeptoraffinität dient es als zuverlässige Alternative zu konventionellen Oxytocin-Regimen. Dies gilt besonders für Ressourcen-knappe Umgebungen, in denen die Kühlkettenlogistik eine Herausforderung darstellt.

Dieses Peptid wird unter strengen GMP-Bedingungen zu sterilen Injektionslösungen verarbeitet. Es ist nicht für kosmetische, nutrazeutische oder nicht-medizinische Zwecke bestimmt.

  • Einmaldosierung reduziert den klinischen Aufwand während der Nachsorge
  • Thermisch stabiler im Vergleich zu nativem Oxytocin
  • Konform mit internationalen pharmakopöischen Standards für Peptid-APIs
  • Geeignet für die Integration in WHO-empfohlene Protokolle zur Müttergesundheit