Aminotrimethylenphosphonsäure (ATMP)
- CAS-Nr.6419-19-8
- QualitätIndustrie / Pharma
- Verfügbarkeit● Auf Lager
Hochreines ATMP als Kalkinhibitor für industrielle Wassersysteme. Bietet überlegene Chelatbildung und Korrosionsschutz.
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Produktübersicht
Aminotrimethylenphosphonsäure, allgemein bekannt als ATMP, ist eine führende Organophosphonsäure für die industrielle Wasseraufbereitung. Dieser hocheffiziente Wirkstoff bietet hervorragende Komplexbildung. Er zeichnet sich durch Schwellenwertinhibierung und signifikante Kristallgitterverzerrung aus. Unser Fertigungsprozess garantiert ein Produkt höchster Stabilität. Es bleibt selbst unter harten Betriebsbedingungen hydrolysebeständig. Als global führender Hersteller liefern wir ATMP nach strengen internationalen Qualitätsstandards. Dies sichert zuverlässige Performance in diversen chemischen Umgebungen.
Wesentliche Leistungsmerkmale
- Hervorragende Komplexbildung mit Metallionen wie Calcium, Magnesium und Eisen.
- Überlegene Kalkinhibierung, besonders wirksam gegen Calciumcarbonat-Ablagerungen.
- Robuste chemische Stabilität unter Hochtemperatur- und Druckbedingungen.
- Effektiver Korrosionsschutz für Metallgeräte und Pipelines bei höheren Konzentrationen.
- Geringes Toxizitätsprofil im Vergleich zu traditionellen anorganischen Phosphaten.
- Wasserlöslich mit exzellenter Kompatibilität zur Mischung mit anderen Aufbereitungsmitteln.
Technische Spezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Erscheinungsbild | Weißes Kristallpulver |
| Gehalt an aktiver Säure | 95.0% min |
| Chlorid (als Cl) | 1.0% max |
| pH-Wert (1% wässrige Lösung) | 2.0 max |
| Eisen (Fe) | 20.0 mg/L max |
| Summenformel | C3H12NO9P3 |
| Molekulargewicht | 299.050 |
| CAS-Nummer | 6419-19-8 |
Industrielle Anwendungen
ATMP kommt in zahlreichen Schwerindustrien zum Einsatz, wo Wassermanagement kritisch ist. In thermischen Kraftwerken und Ölraffinerien dient es als vitaler Bestandteil in industriellen Kühlwasserkreisläufen. Es verhindert Ablagerungen und hemmt Korrosion an Metallgeräten. Die Chemikalie ist auch in Ölfeld-Wasserpipelines hochwirksam. Sie sichert den reibungslosen Betrieb und verlängert die Lebensdauer der Infrastruktur. Neben der Wasseraufbereitung fungiert ATMP als starkes Komplexbildungsmittel in der Textil- und Färbeindustrie. Dies verbessert die Prozesseffizienz. Zudem dient es als Metalloberflächenbehandlungsmittel. Es bietet Schutzschichten gegen Oxidation und Umweltbelastung.
Anwendungs- und Lagerhinweise
Für optimale Ergebnisse wird ATMP typischerweise mit Organophosphorsäuren, Polycarbonsäuren und Salzen formuliert. So entstehen umfassende alle-organische alkalische Wasseraufbereitungsmittel. Die empfohlene Dosierung zur Kalkinhibierung liegt zwischen 1 und 20 mg/L. Dies hängt von der Wasserhärte und Systemdynamik ab. Bei Nutzung primär als Korrosionsinhibitor sind Konzentrationen zwischen 20 und 60 mg/L bevorzugt. ATMP liegt als Kristallpulver vor. Es ist wasserlöslich und zeigt leichte Deliqueszenz. Daher ist es besonders geeignet für den Einsatz im Winter und in Frostgebieten. Produkte sollten bis zu zehn Monate in einem schattigen, trockenen Raum gelagert werden. Verpackungsoptionen umfassen 25-kg-Säcke für feste Formen. Für flüssige Formulierungen stehen 200-L-Kunststofffässer oder IBC-Container zur Verfügung. Anpassungen sind nach Kundenwunsch möglich.
Sicherheit und Handhabung
ATMP ist eine stabile Verbindung, besitzt jedoch saure Eigenschaften. Diese erfordern sorgfältige Handhabung. Personal sollte direkten Kontakt mit Augen und Haut während Transfer- oder Mischvorgängen vermeiden. Bei versehentlichem Kontakt ist sofortiges Spülen mit viel Wasser erforderlich. Die Substanz ist inkompatibel mit starken Basen und Oxidationsmitteln. Unser Werk stellt vollständige Sicherheitsdatenblätter (SDB) und Analysezertifikate (COA) mit jeder Sendung bereit. Dies gewährleistet Compliance mit globalen Sicherheitsvorschriften und Qualitätssicherungsprotokollen.
