1,1,1,2,2-Pentafluor-4-iodbutan
- CAS-Nr.40723-80-6
- QualitätIndustrie / Pharma
- Verfügbarkeit● Auf Lager
Hochreines 1,1,1,2,2-Pentafluor-4-iodbutan als fluorierte Baueinheit für die F&E in Pharma- und Agrochemie.
Angebot anfordernTechnische Produktdetails
Produktübersicht
1,1,1,2,2-Pentafluor-4-iodbutan (CAS 40723-80-6) ist ein vielseitiges fluoriertes Alkyliodid und etabliertes Spezialzwischenprodukt in der modernen organischen Synthese. Diese Verbindung dient als kritischer Baustein bei der Entwicklung neuartiger fluorhaltiger Moleküle. Einsatzschwerpunkte liegen insbesondere in der pharmazeutischen Forschung, der agrochemischen Innovation und der Werkstoffwissenschaft. Die einzigartige Kombination aus perfluoriertem Segment und reaktiver Iod-Terminierung ermöglicht selektive C–C- und C–Heteroatom-Bindungsbildungen unter kontrollierten Bedingungen.
Spezifikationen
| Summenformel | C4H4F5I |
|---|---|
| Molare Masse | 273.97 g/mol |
| Dichte | 1.936 g/mL bei 20 °C (lit.) |
| Siedepunkt | 100–101 °C (lit.) |
| Flammpunkt | 35.1 °C |
| Brechungsindex | n20/D = 1.391 |
Industrielle Anwendungen
Als Schlüsselzwischenprodukt der Fluorchemie ist 1,1,1,2,2-Pentafluor-4-iodbutan integraler Bestandteil moderner Synthesestrategien zur präzisen Fluoreinführung. Zu den Anwendungen zählen:
- Einsatz als Vorstufe bei der Synthese komplexer pharmazeutischer Wirkstoffe und neurologischer Therapeutika, wobei Fluorsubstitutionen die metabolische Stabilität und Lipophilie verbessern.
- Aufbau fluorierter Seitenketten in Agrochemikalien der nächsten Generation mit optimiertem Umweltverhalten.
- Nutzung als Reagenz oder Substrat in Kreuzkupplungsreaktionen (z. B. Kumada-, Negishi- oder Suzuki-Typ) zur Generierung strukturell diverser fluorierter Gerüste.
- Unterstützung bei der Entwicklung von Spezialpolymeren und elektronischen Materialien, die hohe thermische und chemische Beständigkeit erfordern.
Hersteller setzen diese Verbindung in streng kontrollierten fluorchemischen Plattformen ein. Dies gewährleistet Chargenkonstanz, regulatorische Compliance und Skalierbarkeit vom Labor bis zur Pilotanlage.
