L-Homoserin
- CAS-Nr.672-15-1
- QualitätIndustrie / Pharma
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Hochreines L-Homoserin (CAS 672-15-1) – eine nicht-proteinogene Aminosäure und entscheidender chiraler Baustein für die Synthese von Nutraceuticals und Pharmazeutika.
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Produktübersicht
L-Homoserin ist eine natürlich vorkommende, nicht-proteinogene Aminosäure mit der Summenformel C4H9NO3. Als L-Enantiomer fungiert es als kritisches chirales Intermediate in der Biosynthese essenzieller Aminosäuren wie Methionin, Threonin und Isoleucin. Wir fertigen unser hochreines L-Homoserin unter strengen GMP-konformen Bedingungen. Dies garantiert exceptionnelle chemische und optische Reinheit für anspruchsvolle Anwendungen in der Nutraceutical- und Feinchemie-Branche.
Spezifikationen
| Erscheinungsbild | Weißes bis cremefarbenes kristallines Pulver |
|---|---|
| Gehalt | 98,5%–101,0% |
| Schmelzpunkt | ≥185°C (Typisch: 186,2°C) |
| Spezifische Drehung [α]D²⁰ | −8,3° bis −8,9° (c = 5, Wasser) |
| Optische Reinheit | ≤0,5% D-Enantiomer |
| Löslichkeit in Wasser | Farblos und klar (c = 5) |
| Trocknungsverlust | ≤0,5% (Typisch: 0,32%) |
| Glührückstand | ≤0,1% (als Sulfat) |
| Schwermetalle (als Pb) | ≤10 ppm |
| Arsen (als As₂O₃) | ≤1 ppm |
| Andere Aminosäuren | Nicht nachweisbar mittels DC (Fleckmenge: 30 μg) |
Industrielle Anwendungen
L-Homoserin wird primär als vielseitiges chirales Synthon in der fortgeschrittenen organischen Synthese geschätzt. Die Anwendungen umfassen:
- Dient als Schlüsselintermediate bei der Herstellung spezieller Aminosäuren und peptidbasierter Nutraceuticals.
- Fungiert als Precursor in mikrobiellen Fermentationswegen für die Vitamin- und Aminosäurebiosynthese.
- Unterstützt Forschungen im Metabolic Engineering und zur Enzymkinetik aufgrund seiner Rolle in natürlichen biosynthetischen Kaskaden.
- Ermöglicht die Entwicklung neuartiger bioaktiver Verbindungen durch stereoselektive Transformationen.
Obwohl es sich um eine biologisch relevante, aber nicht-essenzielle Molekülstruktur handelt, ist L-Homoserin nicht für den direkten menschlichen Verzehr bestimmt. Es wird jedoch weit verbreitet in F&E sowie bei der industriellen Herstellung von Gesundheitsinhaltsstoffen unter strikten regulatorischen Rahmenbedingungen eingesetzt.
