Bis(2-Methyl-2-Propanyl) N,N'-Bis[(9H-Fluoren-9-Ylmethoxy)Carbonyl]-L-Cystinate
- CAS-Nr.139592-37-3
- QualitätIndustrie / Pharma
- Verfügbarkeit● Auf Lager
Hochreines Fmoc-geschütztes L-Cystin-Derivat für die Festphasenpeptidsynthese. Reinheit ≥98% mit stabiler Disulfidbrücken-Struktur.
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Produktübersicht
Bis(2-Methyl-2-Propanyl) N,N'-Bis[(9H-Fluoren-9-Ylmethoxy)Carbonyl]-L-Cystinate, allgemein bekannt als Fmoc-Cys(OtBu)2-Dimer, stellt einen entscheidenden Baustein in der modernen Peptidchemie dar.
Dieses hochwertige Aminosäurederivat verfügt über duale Fmoc-Schutzgruppen an den Aminfunktionen sowie tert-Butylester-Schutz an den Carboxylgruppen. Eine stabile Disulfidbrücke verbindet die Struktur.
Entwickelt für Forscher und industrielle Hersteller, gewährleistet diese Verbindung höchste Zuverlässigkeit bei komplexen Peptidassemblierungsprozessen.
Unser Fertigungsprozess unterliegt strengen Qualitätskontrollen. Dies garantiert minimale Racemisierung und überlegene chargenübergreifende Konstanz.
Die orthogonale Schutzgruppenstrategie dieses Moleküls ermöglicht selektive Abspaltungsschritte. Damit ist es ein unverzichtbares Werkzeug für die Synthese biologisch aktiver Peptide mit Cystinbrücken.
Technische Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| CAS-Nummer | 139592-37-3 |
| Summenformel | C44H48N2O8S2 |
| Molekulargewicht | 796.99 g/mol |
| Reinheit | ≥98% (HPLC) |
| Erscheinungsbild | Weißes kristallines Pulver |
| Lagertemperatur | 0-5°C |
Industrielle Anwendungen
Dieses geschützte Cystin-Derivat findet primär Einsatz in der Festphasenpeptidsynthese (SPPS) und der Lösungssynthese.
Es dient als wichtige Vorstufe für die Entwicklung therapeutischer Peptide, Hormone und Enzyminhibitoren. Hier sind Disulfidbrücken für den Erhalt der Tertiärstruktur und biologischen Aktivität essenziell.
Die Fmoc-Gruppe bietet Stabilität unter sauren Bedingungen. Gleichzeitig ist sie unter basischen Bedingungen leicht entfernbar. Dies bietet Flexibilität in mehrstufigen Synthesewegen.
Pharmaunternehmen nutzen dieses Intermediate für Arzneimittelforschungsprogramme bei Stoffwechselerkrankungen und in der Onkologie.
Die Spezifikation hoher Reinheit optimiert nachgelagerte Reinigungsprozesse. Dies senkt Produktionskosten und verkürzt die Time-to-Market für finale pharmazeutische Wirkstoffe (APIs).
Qualitätssicherung und Handhabung
Jede Charge durchläuft rigorose analytische Tests. Dazu gehören HPLC, NMR und Massenspektrometrie zur Verifizierung von struktureller Integrität und Reinheitsgraden.
Wir stellen umfassende Zertifikate (COA) mit jeder Sendung bereit.
Zur Gewährleistung der Produktstabilität lagern Sie das Material in einem fest verschlossenen Behälter.
Die Umgebung sollte kühl und trocken sein. Schützen Sie das Produkt vor direktem Licht und Feuchtigkeit.
Geeignete Handhabungsverfahren sind einzuhalten, um Oxidation oder Hydrolyse während Wäge- und Transfervorgängen zu verhindern.
