N-Fmoc-N'-Trityl-L-Histidin
- CAS-Nr.109425-51-6
- QualitätIndustrie / Pharma
- Verfügbarkeit● Auf Lager
Hochreines N-Fmoc-N'-Trityl-L-Histidin speziell entwickelt für die Festphasenpeptidsynthese. Diese geschützte Aminosäure-Baueinheit garantiert optimale Kupplungseffizienz und Stabilität bei der Herstellung komplexer Peptide.
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Produktübersicht
N-Fmoc-N'-Trityl-L-Histidin stellt ein essenzielles geschütztes Aminosäurederivat dar und kommt weit verbreitet in der Festphasenpeptidsynthese (SPPS) zum Einsatz. Als zentrale Baueinheit verfügt diese Verbindung über eine Fluorenylmethoxycarbonyl (Fmoc)-Gruppe zum Schutz der alpha-Aminofunktion sowie eine Trityl (Trt)-Gruppe zur Sicherung der Imidazol-Seitenkette des Histidin-Rests. Diese Strategie zum dualen Schutz ist unerlässlich, um unerwünschte Nebenreaktionen während der schrittweisen Assemblierung von Peptidketten zu verhindern. Dies gewährleistet eine hohe Strukturtreue im Endprodukt.
Unser Fertigungsprozess unterliegt strengen Qualitätskontrollstandards und liefert ein Produkt mit außergewöhnlichen Reinheitsgraden. Es eignet sich sowohl für akademische Forschung als auch für industrielle Peptidproduktion. Die Verbindung wird als feines weißes Pulver geliefert. Sie zeichnet sich durch Stabilität unter Standardlagerbedingungen und zuverlässige Performance in Kupplungsreaktionen aus.
Chemische Struktur und Schutzstrategie
Die molekulare Architektur von N-Fmoc-N'-Trityl-L-Histidin ist auf maximale Syntheseeffizienz ausgelegt. Die Fmoc-Gruppe ist basenlabil. Dies ermöglicht milde Abspaltungsbedingungen mittels Piperidin oder ähnlichen sekundären Aminen. So bleibt die Integrität säureempfindlicher Seitenketten an anderer Stelle der Peptidsequenz erhalten. Gleichzeitig verhindert die Trityl-Gruppe am Imidazol-Stickstoff des Histidins Racemisierung und Alkylierung während Aktivierungs- und Kupplungsschritten. Dieses spezifische Schutzmuster gilt als Industriestandard für den Einbau von Histidin-Resten in komplexe therapeutische Peptide und biochemische Sonden.
Die chemische Stabilität dieses Derivats gewährleistet minimale Degradation bei Lagerung und Handhabung, sofern die Empfehlungen befolgt werden. Molekulargewicht und Formel entsprechen hochgradigen analytischen Standards. Dies erleichtert präzise stöchiometrische Berechnungen während der Syntheseplanung.
Technische Spezifikationen
Wir wenden für jede Charge rigorose Testprotokolle an, um Konsistenz und Zuverlässigkeit zu sichern. Die nachfolgende Tabelle skizziert die wichtigsten physikalischen und chemischen Parameter:
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| CAS-Nummer | 109425-51-6 |
| Summenformel | C40H33N3O4 |
| Molekulargewicht | 619.71 g/mol |
| Reinheit | ≥98.0% |
| Erscheinungsbild | Weißes bis gebrochen weißes Pulver |
| Schmelzpunkt | 150-155 °C |
| Lagertemperatur | -20°C |
Verunreinigungsprofile werden engmaschig überwacht. So bleiben Nebenprodukte aus Synthese oder Degradation unterhalb akzeptabler Schwellenwerte. Analysezertifikate (COA) liegen jeder Sendung bei, um die Compliance mit diesen Spezifikationen zu verifizieren.
Industrielle Anwendungen
Diese geschützte Aminosäure kommt primär in der Synthese bioaktiver Peptide zum Einsatz. Dazu zählen Hormonanaloga, Enzyminhibitoren und Rezeptorliganden. Sie ist kompatibel mit verschiedenen Harzsystemen und Kupplungsreagenzien. Diese werden üblicherweise in automatisierten und manuellen Peptidsynthesizern verwendet. Forscher und Prozesschemiker schätzen diese Baueinheit für ihre Löslichkeitseigenschaften in organischen Lösungsmitteln wie DMF und DCM. Dies fördert reibungslose Reaktionskinetiken.
Über pharmazeutische Anwendungen hinaus wird N-Fmoc-N'-Trityl-L-Histidin auch in der Entwicklung peptidbasierter Materialien und Diagnostikreagenzien eingesetzt. Die hohe Reinheit macht sie geeignet für Struktur-Wirkungs-Beziehungsstudien (SAR). Hier ist die präzise chemische Zusammensetzung von höchster Bedeutung.
Lagerung und Handhabung
Zur Wahrung optimaler Qualität sollte dieses Produkt in einem dicht verschlossenen Behälter bei Temperaturen um -20°C gelagert werden. Exposition gegenüber Feuchtigkeit und Licht ist zu minimieren. Dies verhindert Hydrolyse der Fmoc-Gruppe oder Oxidation des Histidin-Rings. Bei der Handhabung gelten standardmäßige Laborsicherheitsvorkehrungen. Dazu gehört das Tragen von Handschuhen und Augenschutz. Für Großbestellungen stehen maßgeschneiderte Verpackungslösungen zur Verfügung. Diese erfüllen spezifische logistische Anforderungen und sichern die Produktintegrität während des Transports.
