2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure
- CAS-Nr.37971-36-1
- QualitätIndustrie / Pharma
- Verfügbarkeit● Auf Lager
Hochleistungs-Phosphonat-Carbonsäure-Verbindung für überlegene Kalk- und Korrosionsinhibierung in industriellen Wasseraufbereitungssystemen.
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Produktübersicht
2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure, allgemein bekannt als PBTC oder PBTCA, stellt einen bedeutenden Fortschritt in der organischen Phosphor-Wasseraufbereitungschemie dar. Diese spezielle Verbindung kombiniert die strukturellen Vorteile von Phosphonsäure- und Carbonsäuregruppen in einem einzigen Molekül. Entwickelt für anspruchsvolle industrielle Umgebungen, bietet PBTC außergewöhnliche Stabilität und Leistung dort, wo herkömmliche Inhibitoren versagen. Unser Herstellungsverfahren garantiert hohe Reinheit und konsistente Qualität, was es zu einer zuverlässigen Wahl für globale Wasseraufbereitungsanwendungen macht.
Die einzigartige Molekülarchitektur von PBTC bietet überlegene chelatbildende Eigenschaften, die es ermöglichen, effektiv Metallionen wie Calcium, Magnesium und Zink zu binden. Diese Eigenschaft ist entscheidend, um die Bildung unlöslicher Ablagerungen zu verhindern, die den Wärmeaustausch beeinträchtigen und Equipment beschädigen können. Zudem entspricht der geringere Phosphorgehalt im Vergleich zu konventionellen Organophosphonaten zunehmend strengeren Umweltvorschriften bezüglich Phosphor-Emissionen.
Hauptmerkmale und Vorteile
- Außergewöhnliche thermische Stabilität unter Hochtemperaturbedingungen, übertrifft Standard-Organophosphine.
- Überlegene Kalkinhibierungseigenschaften selbst in Wässern mit hoher Härte und hoher Alkalinität.
- Exzellente Korrosionsschutzfähigkeiten, schützt Metalloberflächen vor oxidativen Schäden.
- Fungiert als leistungsstarker Zinkstabilisator und verhindert die Ausfällung von Zinkhydroxid in Kühlsystemen.
- Hohe Toleranz gegenüber Chloroxidation, gewährleistet Langlebigkeit in Systemen mit Bioziden.
- Synergistische Effekte bei Compoundierung mit Polymeren, Zinksalzen und anderen Wasseraufbereitungsadditiven.
- Geringe Dosierungsanforderungen, typischerweise zwischen 5 bis 15 mg pro Liter für optimale Leistung.
Technische Spezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Erscheinungsbild | Klare, farblose bis blassgelbe wässrige Lösung |
| Aktiver Säuregehalt | 50,0 % min |
| Phosphorige Säure (als PO3) | 0,5 % max |
| Phosphorsäure (als PO4) | 0,2 % max |
| Dichte (20°C) | 1,27 g/cm3 min |
| pH-Wert (1% wässrige Lösung) | 1,5 bis 2,0 |
| Eisen (Fe) | 10,0 mg/L max |
| Chlorid | 10,0 mg/L max |
| Summenformel | C7H11O9P |
| Molekulargewicht | 270,13 |
Industrielle Anwendungen
PBTC findet weit verbreitet Anwendung als hocheffizienter Kalk- und Korrosionsinhibitor in Umlaufkühlwassersystemen und Aufbereitungswassersystemen für Ölfelder. Die Fähigkeit, unter Bedingungen hoher Temperatur, hoher Härte und hohen Konzentrationsindex effektiv zu funktionieren, macht es unverzichtbar für Kraftwerke, petrochemische Anlagen und Stahlwerke. In diesen Umgebungen ist die Aufrechterhaltung der Wärmeaustauscher-Effizienz von höchster Bedeutung, und PBTC sorgt für anhaltende Betriebsleistung durch Verhinderung von Ablagerungen auf kritischen Oberflächen.
Neben Kühlsystemen dient PBTC als exzellenter Stabilisator für Zinksalze. In Kombination mit Zinksalzen und Copolymeren verbessert es die gesamte Schutzfilmbildung auf Metalloberflächen. In der Wasch- und Reinigungsmittelindustrie fungiert es als Chelatbildner und Metalldetergens, verbessert die Reinigungseffizienz durch Sequestrierung von Metallionen, die die Tensidaktivität stören. Die Kompatibilität mit Organophosphinen, Imidazolen und anderen Wasseraufbereitungschemikalien ermöglicht flexible Formulierungsstrategien, angepasst an spezifische Wasserqualitäts-Herausforderungen.
Lagerung und Handhabung
PBTC wird typischerweise in 200-Liter-Kunststofffässern oder IBC-Containern mit 1000 Litern geliefert, Sonderverpackungen auf Anfrage erhältlich. Das Produkt sollte in einem schattigen, trockenen Raum fern von direkter Sonneneinstrahlung und extremen Temperaturen gelagert werden, um die Stabilität über die Haltbarkeitsdauer von einem Jahr zu gewährleisten. Als saure Substanz sind entsprechende Sicherheitsvorkehrungen bei der Handhabung zu treffen. Personal sollte Schutzausrüstung tragen, um Kontakt mit Augen und Haut zu vermeiden. Im Falle eines Kontakts sollte die betroffene Stelle sofort mit viel Wasser gespült werden. Während der Transferoperationen wird eine ausreichende Belüftung empfohlen, um ein sicheres Arbeitsumfeld zu gewährleisten.
