(1R)-1-Phenylethanamin
- CAS-Nr.3886-69-9
- QualitätIndustrie / Pharma
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Hochreines (1R)-1-Phenylethanamin. Dieses chirale Amin-Intermediat kommt umfassend in der asymmetrischen Synthese und zur Enantiomerentrennung saurer Verbindungen zum Einsatz.
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Produktübersicht
(1R)-1-Phenylethanamin, bekannt als (R)-(+)-1-Phenylethylamin oder R-(+)-α-Methylbenzylamin, ist ein wertvoller chiraler Baustein für die Pharma- und Feinchemiesynthese. Das enantiomerenangereicherte Amin dient als unverzichtbares Spaltungsreagenz für racemische Säuren. Zudem fungiert es als vielseitige Vorstufe bei der Herstellung optisch aktiver Intermediate. Die Summenformel lautet C8H11N bei einer molaren Masse von 121.18 g/mol. Die Lieferung erfolgt in hoher optischer Reinheit für anspruchsvolle stereoselektive Anwendungen.
Spezifikationen
| Erscheinungsbild | Farblose bis hellgelbe transparente Flüssigkeit |
|---|---|
| Gehalt | ≥99.0% (Testergebnis: 99.77%) |
| Spezifische Drehung | ≥+38.0° (Testergebnis: +39.98°) |
| Optische Reinheit | ≥98.0% (Testergebnis: 99.08%) |
| Wassergehalt | ≤0.50% (Testergebnis: 0.15%) |
| Summenformel | C8H11N |
| Molare Masse | 121.18 g/mol |
| Dichte | 0.952 g/mL bei 20 °C |
| Siedepunkt | 187–189 °C |
| Schmelzpunkt | -10 °C |
| Brechungsindex | n20/D 1.526 |
| Wasserlöslichkeit | 40 g/L bei 20 °C |
| Lagerbedingungen | 2–8 °C unter Inertgasatmosphäre |
Industrielle Anwendungen
Als chirales Hilfsreagenz und Spaltungsmittel spielt (1R)-1-Phenylethanamin eine zentrale Rolle bei der Produktion enantiomerenreiner Pharmazeutika, Agrochemikalien und Spezialmaterialien. Die primäre industrielle Nutzung umfasst die Bildung diastereomerer Salze mit racemischen Carbonsäuren zur Trennung von Enantiomeren. Darüber hinaus dient es als Ausgangsmaterial für die Synthese von Liganden, Katalysatoren und komplexen organischen Molekülen mit definierter Stereochemie. Aufgrund des hohen Enantiomerenüberschusses und der Stabilität unter Standardhandhabungsbedingungen wird es in GMP-konformen Produktionsumgebungen bevorzugt. Hier stehen Reproduzierbarkeit und Qualitätskontrolle an erster Stelle.
- Enantiomerentrennung chiraler Säuren
- Synthese asymmetrischer Katalysatoren und Liganden
- Intermediate für pharmazeutische Wirkstoffe (APIs)
- Chirales Derivatisierungsreagenz in der analytischen Chemie
