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Kupfer(I)-iodid

  • CAS-Nr.7681-65-4
  • QualitätIndustrie / Pharma
  • Verfügbarkeit● Auf Lager

Hochreines Kupfer(I)-iodid (CuI), CAS 7681-65-4. Bewährter Katalysator für die organische Synthese und Zusatzstoff in der Tierernährung.

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Technische Produktdetails

Produktübersicht

Kupfer(I)-iodid (CuI), auch bekannt als Cuproiodid, ist eine anorganische Verbindung mit der Summenformel CuI und einer Molmasse von 190,45 g/mol. Es liegt als graues Kristallpulver vor, das sich bei Lichteinfall durch partielle Zersetzung dunkel färben kann. Die Verbindung ist unlöslich in Wasser und Ethanol, löst sich jedoch gut in konzentrierter Salzsäure und Schwefelsäure. Dies macht sie geeignet für spezielle chemische Prozesse.

Spezifikationen

SummenformelCuI
Molmasse190.45 g/mol
CAS-Nummer7681-65-4
Iodgehalt≥66%
Schmelzpunkt605 °C (lit.)
Siedepunkt1290 °C
Dichte5.62 g/mL at 25 °C (lit.)
Brechungsindex2.346
Löslichkeit in WasserUnlöslich
ErscheinungsbildGraues Pulver, dunkelt bei Lichteinfall nach
StabilitätStabil unter normalen Temperaturen und Druck
LagerbedingungenIn einem dicht verschlossenen Behälter an einem kühlen, trockenen, gut belüfteten Ort fern von direkter Sonneneinstrahlung und inkompatiblen Substanzen lagern

Industrielle Anwendungen

Kupfer(I)-iodid dient primär als vielseitiger Katalysator in der fortgeschrittenen organischen Synthese. Besonders hervorzuheben sind Ullmann-Kupplungen, Sonogashira-Kupplungen und andere übergangsmetallvermittelte Transformationen. Die Fähigkeit zur Bildung von Kohlenstoff-Heteroatom-Bindungen macht es unverzichtbar für die Herstellung von pharmazeutischen und agrochemischen Zwischenprodukten. Zudem wird CuI als Mikronährstoffquelle in Futtermittelzusatzstoffen eingesetzt, um Stoffwechselfunktionen und die Gesundheit von Nutztieren zu unterstützen. Historisch fand es zudem Nischenanwendung bei der Produktion von Anodenstrahlröhrenabdeckungen aufgrund seiner optischen Eigenschaften.

  • Hohe katalytische Effizienz bei Kreuzkupplungsreaktionen
  • Essenzielle Kupferquelle in Formulierungen für die Tierernährung
  • Lichtempfindlich – erfordert opake oder Bernsteinverpackung zur Stabilität
  • Kompatibel mit industriellen Syntheseprotokollen im großen Maßstab