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Natriumhypophosphit

  • CAS-Nr.7681-53-0
  • QualitätIndustrie / Pharma
  • Verfügbarkeit● Auf Lager

Hochreines Natriumhypophosphit: Essentielles Reduktionsmittel für die stromlose Vernickelung und pharmazeutische Synthese.

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Technische Produktdetails

Produktübersicht

Natriumhypophosphit ist eine anorganische Verbindung mit hervorragenden Reduktionseigenschaften und hoher Stabilität in verschiedenen Industrieumgebungen. Chemisch als Natriumphosphinat definiert, liegt diese Substanz als geruchloses weißes Kristallpulver mit der Summenformel NaO2P vor. Unser Herstellungsverfahren garantiert hohe Reinheitsgrade und macht das Produkt zur idealen Wahl für fordernde Anwendungen in der Pharmabranche und der Oberflächentechnik. Die Verbindung überzeugt als wirksames Reduktionsmittel bei gleichzeitiger Wahrung von Sicherheit und Konsistenz im Großbetrieb.

Technische Spezifikationen

Bei der Produktion von Feinchemikalien hat die Qualitätskontrolle höchste Priorität. Unser Natriumhypophosphit durchläuft rigorose Analysen zur Einhaltung strenger Werksstandards. Die folgende Tabelle stellt die kritischen Parameter unserer Qualitätssicherung dar:

AnalyseparameterSpezifikationsgrenzePrüfergebnis
ErscheinungsbildWie WirbelsandKonform
Gehalt≥102%103.32%
Na2HPO3≤0.5%0.426%
Ca≤40 ppm12 ppm
SO4≤200 ppm31 ppm
As≤1 ppm0.14 ppm
Fe≤2 ppm0.32 ppm
Cl≤100 ppm18 ppm
Pb≤1 ppm0.09 ppm
pH (5% in Wasser)5.5-8.56.75
FazitEntspricht dem Werksstandard

Industrielle Anwendungen

Der Hauptnutzen von Natriumhypophosphit liegt in seiner Funktion als Reduktionsmittel. In der Oberflächentechnik ist es unverzichtbar für die stromlose Vernickelung. Hier ermöglicht es die Abscheidung gleichmäßiger Nickelschichten ohne externen Stromfluss. Diese Anwendung erfordert extrem niedrige Werte bei Metallverunreinigungen wie Eisen und Blei, die unser Produkt konsistent einhält.

In der Pharmaindustrie übernimmt diese Chemikalie mehrere Funktionen, einschließlich als Konservierungsmittel und Antioxidans. Sie kommt spezifisch in Lebertran-Emulsionen zum Einsatz und dient als Reagenz für Arsen- und Iodattests. Zudem unterstützt sie klinische Testverfahren und verschiedene Wege der organischen Synthese, bei denen kontrollierte Reduktion notwendig ist. Der niedrige Arsengehalt ist besonders kritisch für die Compliance mit Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften in der Arzneimittelherstellung.

Lagerung und Handhabung

Zur Wahrung der Integrität von Natriumhypophosphit sind geeignete Lagerbedingungen zu beachten. Das Material ist unter normalen Bedingungen stabil, jedoch unverträglich mit starken Oxidationsmitteln. Behälter sollten bei Nichtgebrauch dicht verschlossen bleiben, um Feuchtigkeitsaufnahme zu verhindern. Wir empfehlen die Lagerung in einer kühlen, trockenen Umgebung bei maximal 25 Grad Celsius. Schutz vor Feuchtigkeit ist essenziell, um Verklumpung zu vermeiden und die Rieselfähigkeit bei der Dosierung zu sichern.

Qualitätssicherung

Als globaler Hersteller priorisieren wir Konsistenz und Zuverlässigkeit. Jede Charge wird von einem Analysezeugnis (COA) begleitet, das die Einhaltung der spezifizierten Grenzwerte für Schwermetalle und den Gehalt verifiziert. Unser Anspruch an industrielle Reinheit stellt sicher, dass nachgelagerte Prozesse, sei es in Vernickelungsbädern oder pharmazeutischen Formulierungen, ohne Unterbrechung oder Kontaminationsrisiken ablaufen.