Zwischenprodukte

3-(Trifluormethoxy)benzonitril

  • CAS-Nr.52771-22-9
  • QualitätIndustrie / Pharma
  • Verfügbarkeit● Auf Lager

3-(Trifluormethoxy)benzonitril (CAS 52771-22-9) in hoher Reinheit. Ein vielseitiges fluoriertes aromatisches Zwischenprodukt für die fortgeschrittene organische Synthese in der Pharma- und Agrochemie-Forschung.

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Technische Produktdetails

Produktübersicht

3-(Trifluormethoxy)benzonitril ist ein wertvoller fluorierter aromatischer Baustein, der häufig als Schlüsselzwischenprodukt bei der Synthese komplexer organischer Moleküle eingesetzt wird. Durch die elektronenziehenden Trifluormethoxy- und Nitril-Funktionsgruppen in Meta-Position zueinander am Benzolring bietet diese Verbindung einzigartige Reaktivitäts- und Stabilitätsprofile. Diese sind entscheidend für den Aufbau bioaktiver Grundgerüste in der medizinischen Chemie und bei Pflanzenschutzmitteln.

Spezifikationen

SummenformelC8H4F3NO
Molare Masse187.119 g/mol
CAS-Nummer52771-22-9
ErscheinungsbildFarblose bis fast farblose klare Flüssigkeit
Gehalt≥98.0%
Dichte1.3 ± 0.1 g/cm³
Siedepunkt178.1 ± 40.0 °C bei 760 mmHg
Flammpunkt61.5 ± 27.3 °C
Dampfdruck1.0 ± 0.3 mmHg bei 25°C
Brechungsindex1.461

Einsatzgebiete

Dieses fluorierte Benzonitril-Derivat dient primär als Spezialzwischenprodukt in mehrstufigen Synthesewegen. Zu den Anwendungen gehören:

  • Aufbau heterocyclischer Kerne in der Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe (API)
  • Synthese neuartiger agrochemischer Verbindungen mit verbesserter metabolischer Stabilität
  • Herstellung von Flüssigkristallen und elektronischen Materialien unter Nutzung der starren aromatischen Struktur
  • Einsatz in Kreuzkupplungsreaktionen (z. B. Suzuki, Sonogashira) aufgrund der Robustheit der C–CN-Bindung

Lagerung in einem kühlen, gut belüfteten Bereich fern von Oxidationsmitteln. 3-(Trifluormethoxy)benzonitril wird typischerweise in 200 kg-Fässern oder kundenspezifischen Gebinden geliefert, um den Bedarf der industriellen Fertigung zu decken. Als chemisches Zwischenprodukt dient es der vorgelagerten Synthese und nicht der direkten Endproduktformulierung.