4-Iodo-1-butanol
- CAS-Nr.3210-08-0
- QualitätIndustrie / Pharma
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Hochreines 4-Iodo-1-butanol (CAS 3210-08-0) überzeugt als vielseitiges halogeniertes Alkoholderivat. Es etabliert sich als unverzichtbarer Baustein in der organischen Synthese sowie in der Produktion pharmazeutischer Zwischenprodukte.
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Produktübersicht
4-Iodo-1-butanol (CAS 3210-08-0) ist eine farblose bis blassgelbe, klare Flüssigkeit aus der Klasse der iodierten aliphatischen Alkohole. Die bifunktionelle Struktur vereint eine primäre Hydroxylgruppe und ein reaktives Iodatom an den Enden einer Vier-Kohlenstoff-Kette. Dies macht die Verbindung zu einem wertvollen Synthon in der modernen organischen Chemie. Hauptanwendungsgebiet ist der Aufbau komplexer Molekülarchitekturen, einschließlich Heterocyclen, Polymeren und bioaktiven Molekülen.
Spezifikationen
| Summenformel | C₄H₉IO |
|---|---|
| Molare Masse | 200.02 g/mol |
| Gehalt | ≥90.0% |
| Wassergehalt | ≤0.3% |
| Erscheinungsbild | Farblose bis gelbe, klare Flüssigkeit |
| Lagerung | Kühl, trocken und gut belüftet lagern. Schutz vor Licht und inkompatiblen Materialien |
| Verpackung | 200 kg/Fass; Sonderverpackungen auf Anfrage |
Industrielle Anwendungen
Als spezialisiertes halogeniertes Zwischenprodukt übernimmt 4-Iodo-1-butanol eine Schlüsselrolle in mehrstufigen Synthesesequenzen. Die Hauptanwendungsgebiete umfassen:
- Einsatz als Alkylierungsmittel in nukleophilen Substitutionsreaktionen aufgrund der hervorragenden Abgangsgruppeneigenschaft von Iodid
- Funktion als Vorstufe für die Herstellung cyclischer Ether, Lactone und stickstoffhaltiger Heterocyclen
- Unterstützung der Synthese funktionalisierter Polymere und Dendrimere mittels Stufenwachstums- oder Click-Chemie
- Einführung von Butanol-abgeleiteten Spacern in Gerüststrukturen der Medizinchemie und Agrochemikalien-Zwischenprodukte
Hersteller und F&E-Labore setzen auf hochreines 4-Iodo-1-butanol, um Reproduzierbarkeit der Reaktion, Ausbeuteoptimierung und minimale Nebenproduktbildung zu sichern. Dies gilt insbesondere für sensitive Transformationen wie Williamson-Ethersynthese, Mitsunobu-Reaktionen und übergangsmetallkatalysierte Kreuzkupplungen.
