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Fmoc-D-Ala-OH

  • CAS-Nr.79990-15-1
  • QualitätIndustrie / Pharma
  • Verfügbarkeit● Auf Lager

Hochreines Fmoc-D-Ala-OH (CAS 79990-15-1), ein chiraler Baustein für die Festphasenpeptidsynthese. Optimal für pharmazeutische F&E sowie GMP-konforme Produktion.

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Technische Produktdetails

Produktübersicht

Fmoc-D-Ala-OH, mit der chemischen Bezeichnung (2R)-2-(9H-fluoren-9-ylmethoxycarbonylamino)propansäure, ist ein wertvolles chirales Aminosäurederivat. Es findet weit verbreitet Anwendung in der Synthese komplexer Peptide und Peptidomimetika. Als D-konfiguriertes Alanin-Baumodul mit Fluorenylmethyloxycarbonyl (Fmoc)-Schutzgruppe ermöglicht es orthogonale Abspaltungsstrategien in der modernen Festphasenpeptidsynthese (SPPS). Dieses Intermediat garantiert exzellente stereochemische Integrität und Kupplungseffizienz. Damit ist es unverzichtbar für die Entwicklung therapeutischer Peptide, Diagnostika und fortschrittlicher Forschungsverbindungen.

Spezifikationen

SummenformelC₂₀H₁₇FO₆
Molekulargewicht372.34 g/mol
ErscheinungsbildWeißes bis cremeweißes Kristallpulver
Schmelzpunkt151–155 °C
Dichte1.3 ± 0.1 g/cm³
Siedepunkt544.1 ± 33.0 °C bei 760 mmHg
LagerbedingungenIn dicht verschlossenem Behälter bei 2–8 °C an einem kühlen, trockenen Ort lagern

Qualitätssicherung

Unser Fmoc-D-Ala-OH erfüllt strenge Qualitätsbenchmarks, die für pharmazeutische Anwendungen essenziell sind:

  • Reinheit (HPLC): ≥98.5% (Typisch: 99.54%)
  • Chirale Reinheit: ≥99.0% (Typisch: 99.92%)
  • Wassergehalt: ≤6.0% (Typisch: 3.5%)
  • Entspricht internen Werksstandards für den Einsatz in regulierten Umgebungen

Industrielle Anwendungen

Primär eingesetzt als Spezialintermediat in der Peptidchemie. Fmoc-D-Ala-OH unterstützt den Aufbau stereochemisch definierter Sequenzen in:

  • Festphasen- und Lösungspeptidsynthese
  • Entwicklung enzymstabiler Peptidtherapeutika
  • Herstellung chiraler Gerüststrukturen für die medizinische Chemie
  • Akademische und industrielle Forschung mit Bedarf an enantiomerenreinen D-Aminosäure-Einheiten

Als fundamentaler Baustein spielt es eine kritische Rolle in vorgelagerten Syntheseprozessen. Es ist jedoch nicht für die direkte Formulierung in Endverbraucherprodukte bestimmt.